
Auf dieser Seite finden Sie wertvolle Tipps & Tricks zu dem Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop. Die Praxisinformationen wurden von dem kostenlosen E-Mail-Newslettter Photoshop-Secrets gesponsert. Dieser liefert Ihnen alle 14 Tage neue Tipps und verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Ihre digitale Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop.
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So vergrößern Sie Ihre Fotos ohne Qualitätsverlust
Heutige 10-Megapixel-Kameras produzieren derart hoch aufgelöste Bilddateien, dass Vergrößerungen bis DIN A3 und mehr eigentlich kein Problem sind. Doch wenn Sie nur einen Bildausschnitt in Postergröße abziehen lassen möchten, erreichen Sie vielleicht nicht mehr die gewünschte dpi-Zahl.
Eine Faustformel besagt, dass Sie mit einer Druckauflösung von 300 dpi optimale Ergebnisse erzielen. In der Praxis reichen aber auch 240 dpi, bei besonders großen Prints sogar deutlich weniger. Sollten Sie doch einmal eine höhere Druckauflösung benötigen, als Ihr Bild hergibt, können Sie es in Photoshop – innerhalb gewisser Grenzen – vergrößern. Probieren Sie es einmal aus:
- Nehmen Sie aus dem Menü Bild den Befehl Bildgröße.
- Schalten Sie zunächst die Optionen Proportionen erhalten und Bild neu berechnen mit ein. Stellen Sie dann unter Pixelmaße von Pixel auf Prozent um.
- Geben Sie jetzt unter Breite die gewünschte Vergrößerungsstufe ein. Werte bis 120% sind unkritisch, bis 150% werden Sie brauchbare Ergebnisse erhalten. Noch höhere Vergrößerungsstufen sind dagegen nicht empfehlenswert.
- Wählen Sie nun hinter Bild neu berechnen mit das gewünschte Interpolationsverfahren. Für Fotos nehmen Sie Bikubisch, je nach Motiv könnte aber auch Bikubisch glatter das bessere Ergebnis bringen – hier hilft nur Ausprobieren.
- Klicken Sie auf OK. Wenn Sie nun in die 100%-Ansicht umschalten, werden Sie sehen: Das vergrößerte Bild ist unscharf, Details wirken verwaschen. Das beheben Sie mit dem Befehl Unscharf maskieren, den Sie im Filter-Menü finden.
Was tun, wenn Photoshop nicht mit der Windows-Zwischenablage zusammenarbeitet?
Kennen Sie dieses kleine aber lästige Photoshop-Problem? Wenn Sie mit [Strg]+[C] eine ausgewählte Bildpartie in eine andere Bilddatei per [Strg]+[V] einfügen wollen, geht das zunächst ohne Probleme. Sobald Sie aber eine neue Auswahl hinzufügen wollen, fügt Photoshop aber immer wieder die zuerst ausgewählte Bildpartie ein. Diese Panne kann folgende Ursachen haben:
- Photoshop benutzt eine eigene Zwischenablage, die sich bei Bedarf die Daten aus der Windows-Zwischenablage holt. Offensichtlich klappt das Zusammenspiel der beiden Zwischenablagen nicht immer korrekt. Dann bekommt Photoshop nicht mit, dass im Windows-Clipboard bereits neue Inhalte gelandet sind. Dieses Problem können Sie beheben, indem Sie alle Office-Programme schließen. Damit wird dann auch die Office-Zwischenablage geschlossen, die für die Störung mitverantwortlich ist.
- Auch auf andere Erweiterungen der Windows-Zwischenablage reagiert Photoshop allergisch. Falls Sie Programme wie „Ditto“ oder „Clipboard-Manager“ verwenden, schließen Sie diese ebenfalls.
Sollte Photoshop sich dann immer noch weigern, den aktuellen Inhalt aus der Zwischenablage einzufügen, hilft Ihnen dieser Notfallplan weiter:
- Gehen Sie im Photoshop-Menü Bearbeiten auf Entleeren, Zwischenablage. Eventuell müssen Sie dann Ihre Auswahl mit [Strg]+[C] erneut kopieren.
- Dieser Trick hilft immer: Ziehen Sie Ihre Auswahl einfach mit der Maus in die andere Bilddatei. Photoshop fügt sie hier automatisch als neue Ebene ein.
Schärfen Sie immer erst ganz zum Schluss
Digitalkameras nehmen ein Foto flau auf – praktische ohne Kontraste und Schärfe. Damit Sie überhaupt ein ansehnliches Fotos erhalten, schärft die Kamera-interne Bildbearbeitung die Aufnahmen bereits kräftig nach. Allerdings werden dabei alle Fotos über einen Kamm geschoren. Ich optimiere die Bildschärfe lieber für jedes Foto einzeln in Photoshop. So kann ich die Bildschärfe für jedes Motiv optimal festlegen – knackig bei Aufnahmen von technischen Gegenständen und eher zurückhaltend bei Portraitfotos. Damit Sie beim Schärfen stets optimale Ergebnisse erzielen, achten Sie auf folgende Tipps:
- Ganz gleich mit welcher Methode Sie die Bildschärfe verbessern möchten (zum Beispiel Unscharf Maskieren, Selektiver Scharfzeichner etc.): Den entsprechenden Filterbefehl sollten Sie immer ganz am Schluss Ihrer Bildbearbeitung aufrufen.
- Beurteilen Sie die Schärfe immer in der 100%-Ansicht. Tipp: Sie können bei geöffnetem Filterdialog mit der Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[0] in die 100%-Ansicht umschalten.
- Übertreiben Sie es nicht! Kontrollieren Sie den Schärfeeffekt an Kontrastkanten in Ihrem Bild. Wird an den Kanten ein heller Saum („Halo“) sichtbar, ist’s zuviel des Guten. Reduzieren Sie dann den Schärfeeffekt bis die hellen Streifen verschwinden.
- Die optimale Filtereinstellung hängt von der Bildgröße ab (tatsächliche Anzahl der Pixel). Benötigen Sie eine verkleinerte Version Ihres Bildes (etwa für Ihre Webgalerie), dann erzeugen Sie diese mit dem Befehl Für Web speichern, bevor Sie die Ausgangsdatei schärfen. Stellen Sie danach die Bildschärfe für die Ausgangsdatei und die verkleinerte Version getrennt ein.
Bridge: So zeigen Sie Metadaten unter den Miniaturen an
Standardmäßig zeigt Bridge unter den Miniaturbildern nur den Dateinamen an. Mit einem kleinen Trick können Sie hier aber weitere Daten einblenden:
- Rufen Sie mit [Strg]+[K] die Voreinstellungen auf.
- Unter Allgemein sehen Sie den Bereich Weitere Zeilen für Miniatur-Metadaten. Hier können Sie bis zu drei weitere Zeilen angeben, die Bridge zukünftig anzeigen soll. Aktivieren Sie etwa Anzeigen und nehmen Sie Belichtung aus der Liste.
- Möchten Sie weitere Angaben sehen? Dann aktivieren Sie auch das zweite Anzeigen und wählen abermals die gewünschten Daten aus der Liste.
Wie Sie störende Farbsäume blitzschnell entfernen
In einigen Fotos treten an starken Kontrastkanten häufig rötlich oder bläulich schimmernde Farbsäume auf. Diese Farbfehler sind chromatische Abberationen, die durch das Objektiv hervorgerufen werden. Sie entstehen dadurch, dass Licht je nach Wellenlänge (und damit Farbe) einen unterschiedlichen Brechungsindex hat. Nur in sehr hochwertigen APO-Objektiven kommen Spezialgläser zum Einsatz, die chromatische Abberation verhindern. Glücklicherweise können Sie derartige Farbsäume in Photoshop CS2 mit wenigen Mausklicks beheben:
- Rufen Sie aus dem Menü Filter, Verzerrungsfilter den Befehl Blendenkorrektur auf.
- Schalten Sie im nun angezeigten Dialog das Gitternetz aus. Vergrößern Sie die Ansicht auf 100 Prozent und richten Sie den Bildausschnitt so aus, dass die Farbsäume zu sehen sind.
- Stellen Sie die Schieberegler Chromatische Abberation so ein, dass die Farbsäume verschwinden.
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